Interview mit Laura

Montag den 11.08.2014

Die Modedesignerin Laura Kleber ist Leiterin der Produktion bei Zellmops. Hier erfahrt ihr über ihren Job und was sie sonst noch macht. Handgemachte Stilltücher aus Berlin - Einblick in die Werkstatt
Zellmops:
Hi Laura, danke, dass du dich bereit erklärst, einen kleinen Einblick in dein Reich zu geben. Wie bist du denn zu uns gekommen? Was hast du vorher gemacht?
Laura: Bevor ich zu Zellmops gekommen bin, war ich Modedesignstudentin. Nach meiner Abschlussprüfung im Februar hatte ich zwar schon zwei Jobs, fühlte mich aber noch nicht voll ausgelastet, vor allem meine Hände vermissten das Nähen! Da fiel mir ein, dass Silke, eine Freundin einer Freundin, schon seit Herbst Verstärkung für das Zellmops-Team suchte. Einer spontanen Eingebung folgend, schrieb ich Silke an und noch in der gleichen Woche nähte ich das erste Stilltuch!
Zellmops: Du bist im Mai für einen Nebenjob zu uns gekommen. Du wolltest deinen Haushaltskasse ein bisschen aufbessern. Jetzt sind daraus schon einige Monate geworden. Wie war denn die Zeit und wie geht´s jetzt weiter?

Laura: Das war erst im Mai? Mir kommt es so vor, als wäre ich schon viel länger dabei! Die Zeit ging auf jeden Fall schnell rum, ständig passierte etwas neues und Zellmops entwickelte sich in dieser Zeit wahnsinnig schnell weiter. Es macht mir total Spaß, Zellmops beim Wachsen zuzusehen und selbst aktiver Mitgestalter dieser Entwicklung zu sein. Im September bekomme ich auch noch eine Praktikantin zur Seite gestellt, und dann werden wir die Weltherrschaft an uns reißen! (lacht)

Zellmops: Erzähle doch mal, was deine Aufgaben bei Zellmops und wie dein Tag so aussieht.

Laura: Also, ich komme zweimal die Woche meistens vormittags in den Laden, wo im Hinterstübchen schon die Nähmaschine nach mir ruft. Die muss sich allerdings erst mal gedulden, bis Silke mir einen Kaffee gemacht und ich den getrunken habe;) Beim Kaffeeschlürfen werden dann als erstes Mails gecheckt und Online-Bestellungen entgegengenommen. Schneller Versand hat bei uns Priorität, damit unsere Kundinnen schnellstmöglich ihre Bestellung bekommen. Manchmal sind bei den Bestellungen Sonderwünsche dabei, die ich dann sogleich anfertige. Wenn das alles getan ist, klappe ich den Laptop zu, trinke den letzten Schluck Kaffee und mache mich dann ans Nähen! Scheren klappern, Nadeln pieksen, Stoffe rascheln und hokuspokus! entstehen lauter schöne Zellmops-Sachen! Darüber hinaus kümmere ich mich um die Entwicklung neuer Produkte und stehe in Sachen Materialauswahl, Formen und Farben Silke beratend zur Seite.

Zellmops: Arbeitest du gerne hier?

Laura: Klar! Die Stimmung hier ist super, alle sind gleichberechtigt und haben Spaß daran, Zellmops aufzubauen und weiterzuentwickeln. Vertrauen, Respekt, viele kleine Pausen und regelmäßige Zuckerzufuhr schaffen eine Umgebung, in der man gerne arbeitet. Das habe ich Silke nie erzählt, aber ich hatte einmal beim Nähen Pipi in den Augen, einfach weil ich so froh war, hier arbeiten zu können. Klingt komisch, ist aber so!

Zellmops: Was machst zum Ausgleich?

Laura: Ich arbeite ja die meiste Zeit mit dem Kopf, vor allem bei meinem anderen Job raucht mein Kopf regelmäßig, da ist das Nähen bei Zellmops schon fast selbst ein Ausgleich. Wenn die Nähmaschine so vor sich hin rattert und meine Hände quasi von selbst arbeiten, kann ich wunderbar abschalten. Trotzdem kann so ein Arbeitstag an der Nähmaschine vor allem für den Rücken und den Nacken ganz schön anstrengend sein. Zum Ausgleich mache ich gern Yoga, fahre viel Fahrrad, gehe mit meinem Freund spazieren… Bewegung ist auf jeden Fall wichtig, auch wenn mein innerer Schweinehund manchmal wie ein fetter nasser Sack auf mir sitzt!

Zellmops: Na dann mach´ heut mal nicht mehr so lang :) Danke  für deine Zeit und die super Zusammenarbeit. Wir berichten weiter von den laufenden Entwicklungen.

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