Wenn Andere besser wissen, was gut für Mamas ist

Mittwoch den 30.09.2015

Entspannt unterwegs stillen mit dem Zellmops-Stilltuch

Jede Mama kennt die nervtötende Art außenstehender Menschen, die es immer am Besten wissen, was gut für einen selbst und sein Baby ist. Das geht in der Schwangerschaft los und hört im Leben einer Mama irgendwie niemals auf. Ob Ernährungsfragen oder Erziehungsmethoden – sobald man Mama ist, fühlen sich die meisten Menschen dazu berufen, einem ihr umfassendes Wissen ungefragt aufzudrücken.

Gestern ist in der Süddeutschen Zeitung ein herrlich uninformativer Artikel erschienen, auf den die Menschheit nicht gewartet hat: „Was stillende Mütter nicht brauchen“. Darin beschreiben die Autorinnen allerhand Still-Zubehör, das sie ihrer Meinung nach als völlig überflüssig empfinden. Wir kennen die Autorinnen ja nicht, aber wie man Stilltees (die bei fehlendem Milcheinschuss überaus wertvoll sein können und nicht umsonst von Hebammen empfohlen werden) und Fläschchen samt Zubehör (auf die Frauen, die nicht stillen können oder wollen, wirklich schlecht verzichten können) als „Dinge, die die Welt nicht braucht“ bezeichnen kann, zeigt nur, wie wenig Erfahrung die Autorinnen anscheinend mit der Thematik haben.

Unser Zellmops Stilltuch empfinden die Autorinnen ebenfalls als total überflüssiges Accessoire. Stimmt! Und zwar für Mamas, die unterwegs kein Problem damit haben, überall ihr Baby unbedeckt anzulegen. Wir finden: schön, dass es diese Mamas gibt! Sie stillen, wie es ihnen gefällt und das ist wundervoll. Genauso wundervoll sind aber eine Mamas, die eben keine Lust darauf hat, dass ihnen beim Stillen jemand anderes auf die Brust schaut. Oder deren unruhige Babys unter dem Stilltuch eingekuschelt besser zur Ruhe kommen. Und für diese Mamas nähen wir unsere Stilltücher, und das seit dem Tag, als Zellmops-Gründerin Silke selbst gemerkt hat, dass sie mit Stilltuch unterwegs einfach entspannter stillen konnte.

Natürlich braucht nicht jede Mama ein Stilltuch. Aber viele Mamas fühlen sich damit einfach wohler. Wieso schreibt ihnen die SZ dann vor, dass sie gefälligst alle ohne Stilltuch zu stillen haben? Ein kleiner Vergleich: wenn ich am Strand kein Problem damit habe, mich vor allen umzuziehen, ist das ja schön für mich. Aber ich erwarte deswegen nicht von anderen, es mir gleichzutun, oder stelle mich nackt mit einem Plakat in den Sand und schreie: Seht her! Ich ziehe mich hier völlig unbedeckt um! Ich bin ja so viel besser als ihr, die sich dabei ein Handtuch umhängen! Ihr BRAUCHT keine Handtücher! Tod den Handtüchern!!

Liebe SZ, wie wäre es mit ein wenig mehr von: Leben und leben lassen. Und vor allem: Lasst den Mamas doch die Freiheit, selbst zu entscheiden, was sie in ihrer Stillzeit brauchen oder nicht.

Wir sagen: Dieser Artikel in der Süddeutschen Zeitung war definitiv ein Artikel, den stillende Mütter nicht brauchen.

 

Hier könnt ihr den Artikel der SZ lesen, falls ihr schon immer wissen wolltet, was ihr so alles nicht gebrauchen könnt.

Und hier noch einmal unser Zellmops-Video, in dem ihr sehen könnt, wie unser Stilltuch aussieht und wer wir so sind:

 

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2 Kundenstimmen

  1. Liebes Zellmops Team, auch ich muss sagen, euer Tuch hat mir den Alltag sehr erleichtert. Klar kann man ein einfaches Tuch oder einen Schal nehmen, aber dies verrutscht und sieht noch lange nicht so schön wie euer Tuch aus. Ich liebe das Marienkäfer Design und habe es daher auch für meine Maus genutzt. Schön, dass die Presse andere Meinungen zulässt und so tolerant ist. Für Kinder und Mütter gibt es bestimmt Dinge, die man nicht braucht. Eurer Tuch gehört dazu aber ganz bestimmt nicht. Ich habe mich geärgert, erst relativ spät darauf aufmerksam geworden zu sein. Macht weiter so……. und wer das Tuch nicht braucht,kann es ja lassen. C. Wächter

    Claudia Wächter am
  2. Wie wahr. Wie wahr. Ich kann nur zustimmen.
    Die Notwendigkeit der, im Artikel angesprochenen, Müsliriegel oder des Milchpulvers für Stillende sehe ich auch nicht. Ich würde auf Geldmacherei tippen. Was ich aber wirklich fragwürdig und Paradox fand, ist die Tatsache, dass mir, die ich in der Öffentlichkeit stille, zugestanden wird ein Tuch, Schal oder eine Jacke überzuwerfen. Mit meinem Halstuch (was ich unter Umständen auch erst suchen müsste mit rotem Kopf) und etwas Übung kann ich also diskret stillen. Warum aber nicht mit einem schönen Tuch, was nicht die Gefahr des Wegrutschens birgt? Ich will das Stilltuch nicht als Tarnkappe benutzen. Man kann mich sehen und die Marienkäfer auch. Das ist kein Problem für mich. Man soll doch nur meine Brüste nicht sehen.
    Ich bin eine Zellmops-Stilltuch-Liebende. Und finde auch, dass jede Mama für sich entscheiden soll, und bin froh, dass ich mich fürs Tuch entscheiden konnte. Immer wieder: Danke liebe Silke!

    Anne am

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